Aussensauna – Entspannung in der eigenen Gartensauna

Eine Sauna biete viele Vorzüge – das ist bekannt. Eine Aussensauna im eigenen Garten verdoppelt die Vorteile der Sauna gleich noch einmal. Du kannst kurz in die Sauna gehen und anschließend die Entspannung sofort auf dem Sofa fortsetzen. Lange Wege und fremde Menschen, die mit dir die Sauna teilen, gibt es mit einer eigenen Aussensauna nicht mehr für dich. Hier informieren wir über alle Fakten rund um die Sauna und spezielle Aspekte bei der Außensauna.

Eigene Sauna – auch eine Hygienefrage

Wenn du in einer öffentlichen Sauna sitzt, fragst du dich sicher häufig, ob der übergewichtige Herr neben dir, tatsächlich die Dusche genutzt hat, bevor er seine schwitzige Haut auf die Bank gepresst hat. Sieht sein Handtuch wirklich frisch gewaschen aus. Und muss das so klein sein? In der Sauna hat man Zeit und die Gedanken schweifen ab. Doch will ich wirklich über die Hygienegewohnheiten von Fremden nachdenken, während ich mich entspanne? Natürlich nicht. Wenn du also nicht gerade dringend eine Bekanntschaft machen möchtest, ist eine eigene Aussensauna für deine Hygienebedenken ein Muss.

Aussensauna – tschüss lange Wege

Nach einem harten Arbeitstag möchtest du dich gern entspannen. Doch ist man erst einmal zu Hause, will man gar nicht wieder losfahren. So bleibt der Gang in die Sauna dann häufig doch auf der Strecke. Besonders im Winter bei Schnee und Glatteis auf den Straßen schenke ich mir dann die Sauna. Was eigentlich schade ist, denn gerade dann ist ein Saunagang doch besonders wichtig.

Falls du jetzt an die Stromkosten für die eigene Sauna denkst: Wie viel zahlst du denn für einen Besuch in einer öffentlichen Sauna? Und wie weit ist diese entfernt? Denn in den meisten Fällen wird doch erst noch das Auto für den Weg zur Sauna bemüht. Diese Spritkosten allein machen bei den meisten Saunanutzern einen großen Teil der laufenden Kosten für die Aussensauna wieder wett.

Warum eine Außensauna?

Es gilt viele Faktoren zu berücksichtigen, bei der Entscheidung zwischen einer Innen- und einer Aussensauna. Manche Faktoren sind lediglich für bestimmte Saunatypen wichtig, während andere Fragen Typ übergreifend bei der Entscheidung für eine Aussensauna helfen können. Bevor du dich entscheidest, ob du eine Sauna im Haus oder doch eine Gartensauna möchtest, solltest du dich hier jedenfalls umfassend informieren.

Voraussetzungen für eine Sauna – Innen und Außen

Jede Sauna braucht einen Wasseranschluss. Sowohl die Sauna selbst als auch der Nutzer brauchen Wasser. Die Sauna braucht das Wasser um Dampf zu erzeugen und der Saunagast benötigt es, um vor und nach dem Saunagang kühl zu duschen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Sauna mit Wasser zu versorgen. Wobei ein eigener Wasseranschluss natürlich wünschenswert ist. Du kannst natürlich auch ein schönes Tauchfass neben deine Aussensauna stellen. Doch im Winter könnte das Wasser hier ein wenig klumpig werden.

Stromversorgung

Ob du die Sauna im Innen- oder Außenbereich baust, eine Sauna benötigt eine Stromversorgung. In den meisten Fällen wird der Saunaofen elektrisch betrieben. Unterschiede und die entscheidenden Fakten zwischen einem elektrischen Saunaofen und einem Holzofen findest du in diesem Artikel. Dann wird bei einem Holzofen außerdem noch ein Schornstein benötigt, der zusätzlich den Schornsteinfeger auf den Plan ruft. Auch eine Infrarotsauna oder eine Trockensauna benötigt natürlich eine Stromversorgung. Schließlich möchtest du außerdem ja auch nicht im Dunkeln in der Sauna sitzen – Strom ist also immer nötig bei der Aussensauna.

Raumbedarf

Platz ist lebenswichtig und sogar eine Sauna, die nur für eine Person gebaut wird, verbraucht einige Quadratmeter der Wohnfläche im Innenbereich. Du solltest ebenfalls berücksichtigen, dass sowohl die Innensauna als auch die Gartensauna neben der Frischwasserleitung und der Stromversorgung immer eine Abwasserleitung erfordert.

 

Sauna im Haus – Vorteil liegt in der Einfachheit

Eine Sauna direkt im Haus hat viele Vorteile, vor allem aber einen einfachen Zugang zu der Wasserversorgung. Wenn du über Grundkenntnisse in der Sanitärtechnik verfügst, kannst du die erforderlichen Rohrleitungen und Entwässerungssysteme sogar selbst installieren. Aber auch ein Handwerker wirft hier deutlich geringere Kosten auf als bei einer Aussensauna.

Fundament

Es ist kein extra Fundament nötig bei der Innensauna. Wenn du deine Innensauna in eine Ecke baust, hast du bereits zwei Wände. Diese müssen lediglich noch mit Holz verkleidet werden. Neue Modelle brauchen sogar so wenig Platz, dass sie direkt im Bad aufgestellt werden können.

Gute Gründe

Natürlich empfehle ich nicht ohne Grund lieber eine Aussensauna. Denn in Zeiten von Schimmel und Spak durch zu gut gedämmte Gebäude ist die große Menge Feuchtigkeit sehr problematisch, die du mit einer Innensauna ins Haus bringst. Wie lange und wie häufig müssen die Fenster komplett geöffnet werden, damit wirklich die ganze Feuchtigkeit aus der Sauna aus dem Gebäude geleitet wird? Damit die Gebäudegesundheit gewahrt bleibt, ist die Aussensauna einfach die sichere und saubere Lösung.

 

Außensaunen – Aussensaunen

Die Aussensauna bietet einen Ausweg aus dem Alltag, der im Haus doch immer wieder stört. Das Telefon ist ebenso wie die Hausklingel weit weg. Sie kann so gebaut werden, dass sie die schönen Dinge in deinem Garten perfekt in die Erholung einbezieht. Schließlich haben viele der modernen Aussensaunen inzwischen große Glasfronten. Da kannst du zu jeder Jahreszeit ganz still deinen Garten genießen.

Der Bau einer Sauna im Freien ist auch in gestalterischer Hinsicht weit spannender. Da die Konstruktion nicht durch Platzbeschränkungen oder andere Installationen eingeschränkt wird, haben abenteuerlustige Heimwerker eine fantastische Chance, ein kreatives Einzelstück zu errichten. Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht denkst. Hier findest du eine Schritt für Schritt Anleitung, um eine tolle und doch einfache Außensauna selbst zu bauen.

Lüften und Luftqualität in der Aussensauna

Beim Prinzip einer Sauna geht es zu einem großen Teil um die heiße Luft, die du einatmest und durch die Poren aufnimmst. Dann sollte diese Luft aber bitte auch wirklich frisch und sauber sein. Da kommt ein weiterer Vorteil der Aussensauna zum Tragen. Hier kannst du stundenlang lüften und die Sauna selbst wird nie die verbrauchte Luft deiner Wohnung anziehen.

In einer Aussensauna ist das Ablüften der feuchten Luft viel einfacher und das kleine Häuschen ist auch als Spielzimmer für die Kinder oder als kleines Gästehaus nutzbar. So ist die Aussensauna als Erweiterung des Eigenheims gleichzeitig ein erheblicher Mehrwert. Bei einem späteren Verkauf deiner Immobilie wird sich die Investition in eine Aussensauna finanziell niederschlagen.

Natürlich darf man nicht verschweigen, dass der Bau einer vierwandigen Anlage für die Aussensauna im Garten schwieriger ist. Du benötigst ein Fundament, um die Stabilität zu gewährleisten. Unter Umständen müssen strenge Bauvorschriften berücksichtigt werden, die regional unterschiedlich sind. Bis zu einer gewissen Größe ist allerdings meist eine vereinfachte Bauanfrage ausreichend.

Auch der Wasser- und Strombedarf wird für die Aussensauna schwieriger zu installieren sein, obwohl die Entwässerung hier meist einfacher zu lösen ist. Doch die Frischwasserzuleitung muss ebenso wie die Stromversorgung tief im Erdreich verlegt werden und die Rohre müssen isoliert werden, da du die Sauna ja schließlich ganz besonders im Winter nutzen wirst.

Doch dieser Aufwand für die Aussensauna wird sich später sicher lohnen und wie gesagt beim Verkauf des Hauses sogar finanziell wieder auszahlen.

Vorteile der Sauna – Gesundheit und Entspannung

In einer Sauna werden sehr hohe Temperaturen erzeugt, um starkes Schwitzen auszulösen. Die meisten Saunen haben Innenräume aus Holz. Die Aussensaun wird mit speziellen Elektro- oder Holzöfen mit Steinen beheizt. Um die Luftfeuchtigkeit in der Sauna zu erhöhen, wird Wasser auf die Steine oder auf die Wände der Sauna gespritzt oder gegossen. Diese Aufgüsse können mit Duftstoffen aromatisiert werden. Die meisten Saunen erreichen Temperaturen von über 180 Grad, deshalb solltest du nicht länger als 15 oder 20 Minuten in der Sauna bleiben.

Herzfrequenz wird erhöht – Blutgefäße erweitern sich

Die Hitze der Sauna erhöht deine Herzfrequenz und bewirkt, dass sich die Blutgefäße entspannen und gleichzeitig erweitern. Die Durchblutung von Armen, Beinen, Händen und Füßen wird so verbessert und gestärkt. Der metabolische Effekt einer Sauna ähnelt dadurch sogar einem körperlich anstrengenden Training, hat aber doch nicht den gleichen muskulären oder kardiovaskulären Nutzen. Eben weil die Auswirkungen des Saunagangs so gravierend sein können, musst du unbedingt vor dem ersten Saunagang zu deinem Arzt gehen. Er kann genau einschätzen, ob die Sauna für dich wirklich nur ein positives Erlebnis ist und ob es sich für dich dann überhaupt lohnt, eine eigene Aussensauna zu bauen.

Schmerzlinderung und Entspannung durch die Sauna

Die Hitze in deiner Sauna entspannt die Muskulatur und hilft dir dabei Stress abzubauen. Der Körper beginnt sich zu entspannen und du ruhst dich an einem ruhigen Ort aus, das führt ebenso wie die Wärme zum Abbau von Stress. Deine Gedanken schweifen ab und der Geist ist frei. Probleme verschwinden nicht, aber du kannst sie etwas gelassener angehen, wenn du in deiner eigenen Aussensauna entspannt hast. Die Muskelentspannung kann auch bei der Linderung von Schmerzen hilfreich sein. Schmerzen und Steifheit bei Rheuma oder Arthritis werden vielfach durch die starke Wärme gemildert. Ähnlich positiv soll die Wirkung bei Zerrungen der Muskulatur oder einem simplen Muskelkater sein.

Verbesserte Atmung – tief einatmen

Leidest du an Asthma oder einer chronischen Bronchitis? Dann kannst du von regelmäßigen Saunagängen profitieren. Die Hitze weitet die Bronchien und Atemwege, so kann die Luft leichter in deine Lungen gelangen. Hitze und Dampf in der Sauna können helfen, Schleim aus Nasen- und Bronchiengängen zu entfernen. Das bewirkt bei Personen mit chronischer Nasennebenhöhlenentzündung eine gewisse Erleichterung. Ein Gang in die Sauna kann ebenfalls dazu beitragen, dass du dich schneller besser fühlst, wenn du dich nach einer Erkältung erholst.

Aussensauna verbessert deine Immunität

Es können natürlich nicht alle Arten von Krankheiten verhindert werden, nur weil du regelmäßig in die Sauna gehst, aber die Anzahl deiner Erkältungen kann reduziert werden. Auch die Dauer der Erkältungen und die Schwere der Symptome werden durch die Sauna positiv beeinflusst. In der Sauna wird durch die Hitze eine Art von Fieber nachgeahmt. Dieses Fieber kann dem Körper helfen, sich schneller von einigen Bakterien- oder Pilzinfektionen zu befreien.

Saubere und reine Haut

Wenn du viel schwitzt, öffnen sich die Poren und der Schweiß kann Schmutz und Unreinheiten aus deiner Haut ausspülen. Eine Sauna kann die Haut weich, sauber und regelrecht prickelnd machen. Die Spannkraft der Haut kann nachhaltig durch einen Saunagang in deiner Aussensauna verbessert werden. Saubere Poren können verringern zudem Akneausbrüche schon im Vorfeld. Um die Haut richtig zu reinigen, nutzen die Finnen in der Sauna einen Luffaschwamm oder eine Bürste. In manchen Regionen schlagen sich die Saunagänger mit Birkenreisig, also dünnen Birkenästen. In jedem Fall ist gründliches Abduschen nach dem Saunabesuch wichtig.